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Die Reißeckbahnen im Kärntner Mölltal, Teil 3: Der nicht-öffentliche Verkehr

Vom Bergrestaurant und Hotel Reißeck erreicht man in ca. 10 Minuten zu Fuß die Staumauer, wo auch Begehungen im Innenbereich im Rahmen der Staumauerführungen angeboten werden. Weiters kann man entlang des Stausees (Großer Mühldorfer Stausee) spazieren gehen oder eine hochalpine Bergtour starten.

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Staumauer Großer Mühldorfer Stausee

Der eisenbahnaffine Wanderer wird jedoch die Zeit bis zur Rückfahrt nutzen, um die Schienenstränge abseits der offiziellen für den Personenverkehr freigegebenen Höhenbahn zu erkunden.

Kurz vor der Endstation Seenplateau zweigt eine mit Seilantrieb betriebene Strecke (Bremsberg) ab. Diese teilt sich in zwei Adhäsionsstrecken zum Hochalmsee und zum Radlsee auf, die überwiegend in einem rund 3 km langen Tunnel verlaufen und nur für Materialtransporte des Verbunds zugänglich sind. Diese Strecken enden auf etwa 2.400 m.

Nachfolgend ein paar Dokumentationsfotos von der Situation im Umkreis der Endstation Seenplateau.

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Rangiergleise neben der Höhenbahn auf Ebene des Hotels

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Steil bergan zieht der Bremsberg (Standseilbahn für Material) nach oben, wo auf ebener Fläche Gleise liegen und die Einfahrt in den Tunnel Richtung Radlsee und Hochalmsee erfolgt

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Der Hotel- und Restaurantkomplex mit einem Zug der Höhenbahn

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Blick hinunter auf die obere Gleisanlage. Am unteren Bild sieht man die Abzweigung ins Gebäude hinein - das ist der Beginn des Tunnels zum Radlsee und Hochalmsee

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Der "Bremsberg", links sieht man die Absicherung mittels eines Schrankens

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Vor dem Eingang zum "Oberen Hauptstollen"

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Versperrte weil nichtöffentliche Einfahrt in den Oberen Hauptstollen - dank kleiner "Spionagekamera" konnte ich durch das Schlüsselloch in den Oberen Hauptstollen hineinfotographieren

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Anmerkung Einstellung der Höhenbahn:

Wie aktuell berichtet wird plant der Verbund, die Höhenbahn nach der Saison 2014 abzureissen und den Tunnel zu vergrößern, um mit LKW´s hindurchfahren zu können. Wie es mit dem touristischen Highlight weitergehen soll ist unklar - jedenfalls würde das Ersetzen der Höhenbahn durch Busse einen massiven Authentizitätsverlust bedeuten

>>> Teil 1 (Start) Die Reißeck Standseilbahn

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Links:

Betreiber Verbund: www.verbund.com/tm/de/reisseck-bergbahnen 

Info der Gemeinde Reißeck: http://www.reisseck.at/Reisseckbahn

Literatur: Hohn, Manfred, 1987: Feldbahnen in Österreich. (Reißeckbahnen Seite 131-142)

                

Sollten Sie Anregungen zu den Projekten haben oder eigene Beiträge oder Fotos präsentieren wollen, so freuen wir uns auf eine Kontaktaufnahme. Wir freuen uns besonders über Fotos vom historischen Betrieb und vom Bau des Kraftwerks und der Bahn.

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Bericht von: Dr. Michael Populorum, Chefredakteur DEEF;  Erstmals online publiziert: 29. Mai 2014; Ergänzungen:

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Last modified  Sonntag, 24. Mai 2015 22:13:46 +0200
Autor/F.d.I.v.: Kons. Univ. Lekt. Dr. Michael Alexander Populorum DEEF # Dokumentationszentrum für Europäische Eisenbahnforschung # Railway Research Austria 2009-2020 

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